Los geht es

Ach ja … ich finde ja, das Jahr ist viel zu schnell ver­gan­gen. Ich bin mit­ten in den Rauh­nächt­en und in 2 Tagen ist Neu­jahr. Wie das Wort sagt, das neue Jahr begin­nt. Dieses Jahr vielle­icht mit weniger Krach und eine Gele­gen­heit, die Stille am Neu­jahrstag für eine Ein­stim­mung ins neue Jahr zu nutzen.

Dieses Rit­u­al für den Neube­ginn las ich in ander­er Form in einem Blog­beitrag und da ich mich auch mit keltischen Rit­ualen und der Natur beschäftige, fand ich es toll. Ein wenig abge­wan­delt kommt es nun zu dir.

Ein Jahr beste­ht aus ver­schiede­nen Jahreszeit­en und für mich sind da auch die 5 Ele­mente drin. Wass­er, Feuer, Erde, Luft und den Äther. Jedes der Ele­mente ste­ht für eine bes­timmte Zeit im Jahr, die wir jet­zt gemein­sam durchgehen.

Dieses Rit­u­al kannst du allein durch­führen oder auch zu zweit. Den Zeit­punkt bes­timmst du, da es als Ein­stim­mung ins neue Jahr gilt, ist natür­lich Neu­jahr ein per­fek­ter Zeitpunkt.

Was du haben solltest:

Zeit für das Rit­u­al, in der kein­er stört oder kein­er etwas von dir will.
4 Blät­ter Papi­er für jede Jahreszeit wie ein Blatt zusät­zlich fürs ganze Jahr, es kann nor­males Papi­er sein oder auch buntes. Genau­so gut kannst du dieses Rit­u­al auch in einem Tage­buch notieren oder wie ich, in meinem Rauh­nacht-Tage­buch.
Natür­lich einen Stift, am besten den Lieblings­tift. Ich nehme immer einen Füller, als beken­nen­der Lamy-Fan ein Muss.

Erstes Element Wasser

Wir fan­gen mit dem ersten Teil an. Set­ze dich entspan­nt hin und fokussiere dich auf das neue Jahr. Jet­zt geht es an den ersten Teil, den Win­ter und passend dazu das Ele­ment Wasser.

Nimm die Energie des Wassers wahr, des Win­ters, der Stille und der Kälte, der Ruhe und der Betra­ch­tung des Neuen. Das Wass­er spült altes weg und reinigt. So schaffst du Platz für Neues. Schreib alles auf, was dir kommt. Bew­erte keinen Impuls. Danach fal­test du das Blatt und legst es bei­seite. Fol­gende Fra­gen sind wunderbar:

  • Welche Frei­heit will ich im neuen Jahr haben?
  • Was wollte ich schon immer tun?
    Welche kreativ­en Ideen, Hin­weise oder Impulse kommen?
  • Was kann in Fluss kommen?

Zweites Element Luft

Nun kom­men wir zum zweit­en Teil, dem Früh­ling, dem Ele­ment Luft. Hier geht es um Auf­bruch und Entwick­lung. Um den Geist, den wir ver­bre­it­en in dieser Zeit. Die Pflanzen steck­en ihr Köpfchen aus der Erde, alles grünt und blüht. Es wird heller. Spürst du diese Energie? In dieser Zeit sprühen unsere Inspi­ra­tio­nen, Pro­jek­te begin­nen und der Samen wird gelegt. Fol­gende Fra­gen sind hilfreich:

  • Welche Pro­jek­te will ich anfan­gen und ins Leben rufen?
  • Was wollte ich schon immer mal anfangen?
  • Wer oder was kann mich zusät­zlich inspiri­eren wie zum Beispiel ein Buch, Kurs oder eine Person?

Du schreib­st wieder alles auf und legst dann das Blatt zur Seite. 

Drittes Element Feuer

Nun wid­men wir uns der Lei­den­schaft, dem Som­mer und der Wärme. Es geht um das das Feuer. Im Som­mer gehen wir viel hin­aus, wid­men uns unseren „Pflänzchen“, die schon Früchte anset­zen. Dynamik und Aktion entsprechen diesem Ele­ment. Füh­le dich ein in den Som­mer. Sieh wie du draußen sitzt in der Sonne, vielle­icht auf einem Feld oder unter Bäu­men. Spüre die Lei­den­schaft der Sonne, ihre Wärme und wie sie uns jeden Tag mit ihrem Licht verza­ubert. Stelle dir fol­gende Fragen:

    • Wofür will ich in dieser Zeit brennen?
    • Was werde ich mit Lei­den­schaft angehen?
    • Wie erhalte ich immer wieder diese kraftvolle Energie?
    • Wie gebe ich der Liebe noch mehr Raum? 

    Wieder notieren wir unsere Gedanken.

    Viertes Element Erde

    Wir leg­en das Blatt bei­seite und wid­men uns der vierten Jahreszeit, dem Herb­st. Dieser ste­ht für die Erde. In dieser Zeit wird geern­tet, die Natur wan­delt sich. Die Blät­ter verän­dern ihre Farbe, dann fall­en sie ab. Der Win­ter wird vor­bere­it­et. Das Helle wird dunkel, die Win­ter­ruhe wird vor­bere­it­et. Hil­fre­iche Fra­gen wären jetzt:

    • Welche Früchte willst du jet­zt ernten?
    • Was hast du erfol­gre­ich auf den Weg gebracht?
    • Welche Verän­derung hast du für dich gut umgesetzt?
    • Welche Dinge oder Sachen oder Pro­jek­te sind dir gelungen?

    Die Jahreszeit­en sind wir durch gegan­gen. Nun kom­men wir zum Ende.

    Letztes Element Äther

    Es ist noch ein Ele­ment über, der Äther. Hier find­en wir die Macht, unsere Kraft, unser Mind­set und Energie. Es ist der all­ge­gen­wär­tiger Raum, in dem alles geschieht und in dem auch alles geschehen kann. Der Ursprung von allem, was ist. Spüre das Uni­ver­sum mit allem was da ist. Du kannst dich auch mit Gott verbinden, mit den Engeln oder anderen Lichtwe­sen. Fol­gende Fra­gen sind wertvoll:

      • Was hast du erfol­gre­ich manifestiert?
      • Wie fühlst du dich als unendlich­es Wesen?
      • Was ist möglich, was du noch nicht siehst?

      Schreibe alles auf das 5. Blatt auf und dann kom­men wir zum Abschluss des Rituals.

      Ritual abschließen

      Geschafft, du hast alle Blät­ter beschrieben. Dann lass sie liegen und wenn dir noch was ein­fällt, kannst du es gern ergänzen. Soll­test du die Rauh­nächte gemacht haben, kannst du die passenden Monate durch­le­sen und aus deinen Noti­zen die einzel­nen Jahreszeit­en vervollständigen.

      Wenn du magst, kannst du die neuen Wün­sche ver­bren­nen. Damit gib­st du dem Uni­ver­sum die Botschaft, dass es ver­ankert ist. Feuer heißt auch Ver­wand­lung und so kön­nen sie sich ver­wirk­lichen. Du kannst auch eine Quin­tes­senz zu einem eige­nen Kalen­der ver­ar­beit­en. Du gestal­test deine eige­nen Kalen­derblät­ter für jeden Monat und es ist wun­der­bar, wenn dju übers Jahr immer wieder alles vor Augen hast. Ich selb­st habe damit gute Erfahrun­gen gemacht.

      Nun wün­sche ich dir viel Freude, Inspi­ra­tion und gutes Gelin­gen bei diesem Rit­u­al. Wenn du magst, kannst du gern mir schreiben oder hier kommentieren.

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