Ingrid JaJaaly

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7 Gründe für eine neue Positionierung meines Business - aber als was?

Ich liebe Technik. Das hat jeder mitbekommen. Ich bin auch kreativ und male oder schreibe Geschichten. Was die wenigsten wissen, ich spiele auch gern. Nein, kein Poker, andere Gewinnspiele oder am PC. So echt am Tisch, mit Würfeln, Kartenziehen und sich unterhalten.

Na ja, so als Kinästhet oder wie man auch sagt, Erlebnislerner, kein Wunder. Neue Dinge muss ich ausprobieren und erst dann weiß ich, ob ich das Thema vertiefe.

Webseitenerstellung, Techniktools und Newsletter-Einrichtung beherrsche ich, aber es macht mir keinen wirklichen Spaß. Die letzten Wochen merkte ich, dass die Freude und der Spaß im Business zu kurz kommen.

Was war los?

Ich ließ meine Erfahrungen Revue passieren und fühlte nach. Wo ist die Leidenschaft? Wissen ist ja nicht alles, Begeisterung spüren sagt schon mehr aus. Ich durchlief alle bisherigen Stationen. An einer blieb ich hängen.

Ein Seminar, in dem ich EDV-technische Dinge lernte, ohne PC. Diese Faszination aus dem Workshop habe ich nie vergessen. Nein, kein Hokuspokus! Es waren einfach geniale Lernspiele.

Ich weiß bis heute noch alles und das nach 20 Jahren. Die Zeit der Veränderung ist reif. Den letzten Stups gab mir Franziska Blickle. Nein, wir haben nicht miteinander gesprochen, aber sie liebt ähnliche Dinge wie ich. Ihren Adventskalender habe ich verschlungen, weil sie spielerisch Themen beschrieb. Und sie bloggt mit mir in der TCS.

1. Ich bin eine Spielerin

Als Suggestopädin (Erklärung kommt in der nächsten Woche) liegen mir spielerische Methoden im Blut. Denken wir an die Kinder und wie sie das Leben begreifen. Einfach ausprobieren und sie haben keine Strategie oder keinen Plan. Sie tun es in einer Form, wie es ihnen gefällt. Im Spiel lernen sie. Das möchte ich verstärkt weitergeben. Erwachsene lieben es genauso, wenn man sie lässt und sie sich dem Spiel hingeben.

2. Ich schreibe gern Lerngeschichten

Klar, die KI kann es auch. Aber nicht so emotional wie ich. Geschichten sind eine wunderbare Möglichkeit, Wissen langfristig in die Köpfe zu bekommen. Wer erinnert sich nicht immer noch an die lustigen Geschichten von Lehrern oder an unvorstellbare Erlebnisse aus der Schule. Ich vergesse nie die Geschichte meiner Biologie-Lehrerin von einem Fisch, der seine Kiemen nicht mochte. Diese Erzählung hatte damals die Wirkung, dass ich mich nicht mehr vor dem Fisch unter dem Mikroskop ekelte, sondern die Kiemen kennenlernen wollte. Und so ging ich ganz selbstbewusst ans Mikroskop.

3. Ich liebe die Arbeit mit den Sinnen

Das ist ja eigentlich klar. Als Suggestopädin lernt man, ganzheitlich mit allen Sinnen zu unterrichten. Dieses Thema hat eine Sogwirkung auf mich. Ich las später ein sehr umfangreiches Buch über Sinne, wie wir sie einsetzen und nutzen. 2 Jahre machte ich Tests, lernte Lernstrategien kennen und adaptierte alles auch in die Richtung der übersinnlichen Wahrnehmung. Herausgekommen ist meine Wahrnehmungsstrategie. Wie sagte eine Klientin, als sie ihre Strategie verstand!

Frau Dankwart hat mir das Selbstbewusstsein zurückgegeben!

Sehr interessant war auch das Konzept der 12 Sinne vom Rudolf Steiner. Inzwischen ist die Sinnesstrategie ein Teil meiner Wahrnehmung und erleichtert das Leben ungemein. Darauf aufbauend kann ich meine Kunden besser bedienen und mit passenden Übungen je nach Typ versehen.

4. Lernen ist ein Grundbedürfnis von mir

Vielleicht denkst du jetzt, die spinnt. Wenn du Lernen mit der ungeliebten Schule vergleichst, dann kann ich dich verstehen. Viele assoziieren Lernen mit der Erfahrung aus ihrer Schulzeit. Was sie manchmal nicht wissen, Lernen macht auch Spaß.

Wenn du nicht mehr lernst bist du tot. (mein Spruch)

Sind wir ehrlich, wir lernen immer. Ich formuliere es mal um. Lernen ist auch unter dem Aspekt Veränderung zu sehen. 

  • Sich neuen Bedingungen zu stellen
  • Das Beste daraus zu machen. 
  • Neue Wege zu finden. 

Auch und gerade in der Bildung.

5. Das Umdenken unserer Bildung ist dringend erforderlich

Kreativität war in der Schule nicht so gefragt. Lernen, was vorgegeben wird, das war das Motto. Eigeninitiative nein danke. Das möchte ich mit meiner spielerischen, kreativen Herangehensweise ändern. Viele früheren Seminarteilnehmer meiner Kurse sagten immer, so einen Kurs hatten wir noch nie. Spielen macht so viel Spaß und gelernt haben wir auch viel. Ein gestandener Manager saß mit den anderen Teilnehmern auf der Erde und spielte Memory. So gut ging es ihm lange nicht, meinte er.

Im Spielen lernst du einen Menschen am schnellsten kennen !

Ich möchte Impulse geben, wie Lernen, Schule, Bildung und natürlich Online-Kurse mehr Spaß machen und einen größeren Nutzen bieten. Alles passend und alle Lerntypen bedienen. Das ist keine Kunst, sondern einfach Freude und Spaß.

Gleich mal ein Beispiel von meiner Enkelin. Sie hatte ein Problem beim Lernen des Einmaleins. Eine Möglichkeit wäre nun, es auswendig zu lernen. Macht das Spaß? Nein.

Ich habe als Einstieg mit ihr ein Domino gebastelt. Darauf stand einmal die Aufgabe (2x7) und ein Ergebnis aus dieser Reihe. (28) Jede Karte war anders. Dann spielten wir Domino und in kürzester Zeit konnte sie die 7-er-Reihe des Einmaleins. Hättest du auch Lust, so zu lernen?

6. Lernen ist wie S***X

Vor Jahren war ich mit einer Projektpartnerin auf der Weiterbildungsmesse und wir hatten dort einen Vortrag im Rahmen der Gesellschaft für Suggestopädie. Wir wollten übers Lernen referieren und viele Beispiele bringen, wieso Lernen wie S***X ist. Lust, Begeisterung, sich voll hineintun und Glückshormone ausschütten. Leider mussten wir den Titel ändern, weil auch seriöse Unternehmen dort waren. Wie geht es dir, wenn du das liest?

7. Ich bin eine kreative Impulsgeberin

Kreativität ist für mich lebensnotwendig. Wenn uns keine Lösungen mehr einfallen, ist zappenduster. Ich erlebe ich in letzter Zeit viele Menschen im Jammermodus, was an sich ja mal ok ist. Nicht in Ordnung ist aber, in diesem Modus zu bleiben. Da kommen wir zu einem anderen Thema.

Ich weiß nicht, was ich tun soll!

Ich habe keine Lösung!

Mir fällt nichts ein!

Kreativität kann in dir schon angelegt sein oder du darfst diese Art lernen. In der Schule gibt es kein Kreativitätstraining. Mein Spruch war immer folgender, der sogar auf einer Zitate-Website aufgelistet ist. 

Wir machen in der Schule sukkeszive die kreativen Köpfe kaputt, die wir später in der Wirtschaft dringend bräuchten.

Das ist auch ein Thema, was ich gern auch weitergeben möchte. Kreative Methoden für allerlei Dinge im Alltag, in der Schule, im Onlinebusiness und in Unternehmen. Aufgrund der vielen Informationen wissen wir gar nicht mehr, was wir machen sollen. Da hilft uns unser intuitiver oder kreativer Kompass bestimmt.  Wie kreativ bist du?

Abschluss ohne Ende, aber ein Anfang

Jetzt habe ich so viel geschrieben, aber noch fehlt ein Dach über dieses Scanner-Dasein. Hast du eine Idee? Früher war ich mal Lernexpertin, aber das Wort Lernen ist leider bei vielen nicht positiv belegt.

Und wenn du dir jetzt wünschst, mehr über einige angesprochene Themen zu erfahren, dann darfst du dich freuen. Im Zuge der Blogdekade von TCS und Judith Peters wird es weiterführende Artikel geben.

Wir sind gerade in einem Umbruch in neue Gefilde. Was kommt, wissen wir nicht. Wir können uns darauf vorbereiten, indem wir unseren Impulsen nachgehen und ja, lernen, begreifen und tun. Und alles mit Spaß und Freude. Gehst du mit mir auf diese Reise?


Lesezeit 3 Minuten

Du hast Fragen oder wünschst dir eine Umsetzung? Dann vereinbare einen Termin mit mir.

  • Klar gehe ich mit Dir auf die Reise. Schließlich will ich wissen, was eine Suggestopädin ist. Warum Lernen für mich wie S***X ist, weiß ich, aber warum es das für Dich ist, weiß ich nicht, will ich aber wissen 💗 . Herzliche Grüße von der Sylvia

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